Autonomes / Aktives JUZ Bahndamm - Wermelskirchen

News

Wie viele von euch bereits wissen, kam es in der Nacht zu Sonntag zu einem tragischen Unfall mit tödlichem Ausgang bei uns im AJZ.


Nachdem wir unsere Gedanken gesammelt haben, können wir nur schwer in Worte fassen, wie wir fühlen und erst langsam begreifen wir, was in dieser Nacht geschehen ist.


Dieser schreckliche Unfall hat uns bis ins Mark erschüttert und wir werden den Verstorbenen lange im Gedächtnis behalten.


- Das Leben ist kostbar und jeder Tag einzigartig und durch diesen furchtbaren Vorfall wird es uns schmerzlich bewusst -


Unser tiefstes Mitgefühl möchten wir der Familie des Verstorbenen, den Angehörigen und Freunden sowie der gesamten „Grind Here - Right Now“ Crew ausdrücken und wünschen ihnen ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit. Alle Worte der Anteilnahme können sicherlich im Moment nicht über den schweren Verlust hinweghelfen.


Wir möchten Trauer und Wut in Energie umwandeln und mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Familie, Angehörige und Freunde unterstützen.

In tiefer Trauer – Das gesamte Team des AJZ BAHNDAMM




Stellungnahme an die Presse vom 15.11.2019


Nach wie vor sind wir, die Aktiven im AJZ Bahndamm, tief betroffen vom tragischen Unfall am
frühen Morgen des 10.11.2019 in unserem Haus. Wir werden mit vielen Fragen zum Unfallhergang
und möglichen Hintergründen konfrontiert, die wir zum großen Teil nicht beantworten können. Das
Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen bleibt daher abzuwarten.

In einem Punkt möchten wir Sie bitten, Ihre Berichterstattung zu korrigieren, da diese in der
jetzigen Form der Öffentlichkeit viel Spielraum für Mutmaßungen und Spekulationen lässt:
Der Unfall ist von zwei an der Veranstaltung beteiligten Personen unmittelbar bemerkt worden.
Diese haben sich sofort an unser noch komplett vor Ort befindliches Personal gewandt, welches
dann unverzüglich Erste Hilfe Maßnahmen eingeleitet und parallel den Rettungsdienst verständigt
hat.

Wir legen Wert auf diese Feststellung, denn bisher konnte der Eindruck entstehen, das Unfallopfer
sei eher zufällig vor der Tür aufgefunden worden. Dies war ausdrücklich nicht der Fall und eine
solche Darstellung wird aus unserer Sicht dem Verstorbenen und allen an den Hilfemaßnahmen
Beteiligten nicht gerecht. Auf diesem Weg möchten wir denjenigen danken, die sich dieser
schrecklichen Situation unter größtmöglichem persönlichen Einsatz gestellt haben.

Wir danken für Ihr Verständnis.
Jugendinitiative e.V.